Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA)

Die Einschätzung des Ernährungszustandes bei onkologischen und dialysepflichtigen Patienten ausschließlich über den Body Mass Index (BMI) [kg/m2] ist oft unzureichend. Zur besseren Ermittlung sollte - neben einer ausführlichen Anamnese - die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA-Messung) durchgeführt werden. Die BIA-Messung ist ein Verfahren zur Erfassung der Körperzusammensetzung. Zur Messung liegt der Patient in Ruhe auf einer Liege. Es werden Elektroden an Hand- sowie Fußrücken befestigt und ein Wechselstrom wird durch den Körper geleitet (völlig schmerzfrei!). Bei drei verschiedenen Frequenzen (5 kHz, 50 kHz und 100 kHz) wird der Widerstand gemessen. Die Messung beruht auf der unterschiedlichen elektrischen Leitfähigkeit von Fettgewebe und fettfreier Masse. Die Magermasse entspricht den stoffwechselaktiven Zellen, wie z.B. der Muskelmasse und der inneren Organe. Bei der extrazellulären Masse handelt es sich z.B. um Bindegewebe und Knochen. Zusätzlich können intrazelluläres und extrazelluläres Körperwasser erfasst werden. Bei der phasensensitiven Messung wird der Phasenwinkel angegeben, der direkt proportional zur Menge der Organzellmasse ist. Der Zustand der Zellen lässt sich davon ableiten. Die Auswertung der Daten erfolgt über ein Softwareprogramm des Herstellers. Die Ergebnisse können den Ärzten und Ernährungsfachkräften Aufschluss über den Ernährungszustand des Patienten geben und somit diagnostisch unterstützen. Durch Verlaufskontrollmessungen können außerdem Therapieerfolge bei Ernährungsinterventionen zusätzlich kontrolliert und überwacht werden.

News

04.04.2018

Neue Kraft für den Frühling - mit unserem Spinat-Bananen-Shake weiter lesen

01.11.2017

Nach langer Pause dürfen Sie sich nun wieder auf unseren neuen Herbst-Shake freuen! weiter lesen

News

04.04.2018

Neue Kraft für den Frühling - mit unserem Spinat-Bananen-Shake weiter lesen

01.11.2017

Nach langer Pause dürfen Sie sich nun wieder auf unseren neuen Herbst-Shake freuen! weiter lesen