Intradialytisch parenterale Ernährung (IDPN)

Bei der IDPN werden die Nährstoffe dem Körper während der Dialysetherapie intravenös zugeführt. Sie dient als ergänzende Ernährungstherapie. Der gesamte Energiebedarf kann nicht über die IDPN gedeckt werden. Eine Mangelernährung bei Dialysepatienten ist nicht selten. Bis zu 33 % der Patienten zeigen einen niedrigen Ernährungszustand. 2 Albumin, als wichtiger Parameter im Blut, wird zusätzlich zur Ernährungsanamnese, dem Gewichtsverlauf und der BIA-Messung zur Erfassung und Bewertung des Ernährungszustandes berücksichtigt.
Die Indikation für eine IDPN ist gegeben, wenn:
  •  Nährstoffe über einen bestimmten Zeitraum nicht in ausreichender Menge oral oder enteral aufgenommen werden können
  •  es zu einem Gewichtsverlust > 5 % in 3 Monaten oder 10 % in 6 Monaten kommt
  •  eine mittelgradige bis schwere Mangelernährung vorliegt
  •  Serum Albumin < 35 g/l
  •  Serum-Präalbumin < 300 mg/l

Die Ziele der IDPN sind:
  •  Verbesserung der Lebensqualität und Prognose
  •  Stabilisierung des Ernährungszustandes
  •  Reduktion ernährungsbedingter Komplikationen
  •  Verbesserung der Wundheilung
  •  Verkürzung der Krankenhausverweildauer
  •  Verringerung der Mortalitätsrate

2
Kopple JD: Effect of nutrition on morbidity and mortality in maintenance dialysis patients. Am J Kidney Dis. 1994, 24 (6): 1002-1009

News

04.04.2018

Neue Kraft für den Frühling - mit unserem Spinat-Bananen-Shake weiter lesen

01.11.2017

Nach langer Pause dürfen Sie sich nun wieder auf unseren neuen Herbst-Shake freuen! weiter lesen

News

04.04.2018

Neue Kraft für den Frühling - mit unserem Spinat-Bananen-Shake weiter lesen

01.11.2017

Nach langer Pause dürfen Sie sich nun wieder auf unseren neuen Herbst-Shake freuen! weiter lesen